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Besetzung

8.11.(Premiere)/10.11./16.11./24.11./7.12./5.1.2019/19.30 Uhr. 26.12./18.00 Uhr.
Mit Einführung 30 Min. vor Beginn (außer Premiere).
AUDITION FOR LIFE/ ARTTheater  m

mmit dem Ensemble New Bremen

Regie: Mokhallad Rasem
Choreografie: Helge Letonja.
Ausstattung: Rike Schimitschek.
Mit: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Oh Chang Ik, Leila Eskandari, Augusto Jaramillo Pineda, Michael Meyer,
Roua Reshah, Médoune Seck, Kathrin Steinweg.
Lichtdesign: Timo Reichenberger.
Die beiden Choreografen bzw. Performer, Mokhallad Rasem (Toneelhuis, Antwerpen) und Helge Letonja (steptext dance project) entwerfen den Theaterabend wie ein Vorsprechen: Acht Künstler/innen unterschiedlicher Herkunft werfen all ihr Können und ihre Erfahrung in die Waagschale, um sich zu bewerben – so wie jeder Mensch versucht, sich einen Platz auf der Bühne des Lebens zu erobern.
Mit welcher Geschichte von Erfahrungen, Herkunft und Können fordert jeder Mensch seinen Platz auf dieser Welt ein? Gibt es gemeinsame Bedürfnisse und Rituale, die Brücken über Ausgrenzung und Zuschreibungen schlagen können?
Die Uraufführung am 7. September findet im Rahmen des 9-tägigen Festivals Sehnsucht Europa – KUNST/ZUSAMMEN/LEBEN statt. Gefördert vom Fonds für Darstellende Künste.

 

 JENSEITS PAULA
vJen“s“Jenseits Paulare am 8.11. 2018

an der Premiere am 8.11.2018  

shakespeare company

Regie: Bernd Freytag. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Rike Schimitschek. Mit: Tim Lee, Peter Lüchinger, Theresa Rose, Erik Roßbander, Kathrin Steinweg.ginn (außer Premiere).
R: Bernd Freytag. B: Heike Neugebauer. K: Rike Schimitschek. Mit: Sind wir in einem Museum? Das Objekt, die Installation: das sind vier lebende Tote: Die Protagonisten der Worpsweder Künstlerkolonie. Unerlöste Seelen allesamt: Paula Modersohn-Becker zusammen mit Otto Modersohn, Clara Westhoff und Rainer-Maria Rilke. Sie treten auf, wie zur Besichtigung ihrer selbst, in die Gegenwart gezwungen. Und zur Konfrontation mit einem, der hier ebenfalls nicht wegkommt: ein Museumsdirektor, ein Agent des Bewahrens und Verkaufens von Kunst, ein Agent des Geschäfts mit der Kunst. Alle sind gefangen in einem Zwischenreich und gebannt von unserer Neugier, die sie nicht gehen lassen kann. Aus dem Dialog mit den Zeugnissen ihrer Vergangenheit kristallisiert ein Drama über Ruhm und Vereinnahmung, Identität und Zuschreibung. „Kunst? Was soll denn die ganze Kunst, das Künstlern? Kann man doch vergessen! Verkauft ist die künstlerische Aktivität, von Anfang an korrumpiert. Wann hat Paula gesagt, dass die Kunst befreit? und: Kehrt zur Kunst zurück! Meint sie das wirklich so? Sagt sie nicht: „Ich, Frau Paula Modersohn-Becker, bin eine Respektsperson. Ich lege Widerspruch ein gegen meine Vermarktung!“?

Termine und Karten unter:Termine und Karten unter

Kathrin Steinweg | Schauspielerin | Offizielle Homepage